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Weihnachten/Silvester 2018/2019 in TARIFA
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Tarifa, Andalusien, Straße von GibraltarIst Tarifa das Paradies?
Wir sind nun dreimal im Dezember / Januar dort gewesen und haben direkt in der Altstadt gewohnt. Erstaunt hat uns wie lebendig die Stadt ist. Da wir außerhalb der touristischen Saison Urlaub gemacht haben, meine ich damit die Einwohner Tarifas. Schwer viel es uns, die Gewohnheiten der Spanier zu übernehmen, z.B. das ein Abendessen vor 21 Uhr nicht üblich ist. Nach einem guten Tag auf dem Wasser und zwei Bier auf der Dachterrasse habe ich um 21 Uhr nur an mein Bett gedacht. :-) Wenn etwas später der Gottesdienst in der Kirche nebenan beendet war und die Familien, natürlich inklusive der Kinder, sich in die Gassen verteilten, dann wurde es auf in den Cafés und Bars voller. Auch an normalen Wochentagen.
Wenn man in den Herbstferien durch die Straßen von Leucate und Umgebung geht - da ist nix los.

 

 

Tarifa Andalusien Costa del Luz, StadtorAuf der anderen Seite ist die Stadt eng und obwohl jeden Morgen gereinigt wird hat man kaum eine Chance die Hinterlassenschaften der Hunde zu entkommen.
Der Fährhafen nach Afrika liegt unmittelbar an der Altstadt und beschert neben skurrilen Vehikeln und Wüsterallye-Teilnehmer auch viel Verkehr und schon einmal fragwürdige Gestalten.
Die Windausbeute lag im Winter um die 50 %, sofern man dahin fährt wo er gerade gut ist. Für Kiter reichte der Wind an bestimmt 90% der Tage.
Wenn man sich verinnerlicht das es Winter ist und man in der Sonne liegt, dann ensteht schon ein besonderes Gefühl. Zumal die Geräusche und Gerüche auf der Dachterasse ein besonderes Flair erzeugen. Und ein Blick von der Dachterasse, über die Straße von Gibraltar, nach Marokko ist immer wieder faszinierend!
Die geografische Lage hat übrgens noch die Besonderheit, das es abends rund zwei Studen länger hell ist als in Deutschland. Also wenn Zuhause die Sternlein funkeln, kann man in Tarifa bei surfen das milde Licht genießen, dass die Farben der Landschaft intensiviert. 

 

Dämmerung und Wolken über den Bergen an der N340 bei Tarifa, SpanienDa ich zu Hause endlos Informationen über Tarifa gesammelt habe und Stunden in Google Earth verbracht habe, konnte ich mir ganz gut vorstellen wie es dort aussieht. Am Ziel angekommen sind meine Vorstellungen aber gar nicht eingetroffen, dass heißt nicht das ich enttäuscht war. Die Bilder die vorab im Kopf entstanden waren einfach falsch. Die Region beeindruckt mit einer faszinierenden Natur - aber nicht permanent. Es gibt genauso Landstriche die zu Hause genauso aussehen. Nur das zu Hause im Dezember die Weiden nicht mit blühenden Pflanzen geschmückt sind.
Die Normalität erstaunte mich manchmal wenn man die N340 entlang fährt. Auf beiden Seiten Weiden. Das Meer beginnt ganz unspektakulär hinter der Weide. Dünengürtel und Pinienwälder schmücken erst weiter nördlich die Küste.
Was ist damit sagen will? Vielleicht sollte man sich für den ersten Trip etwas weniger über jedes Detail informieren und stattdessen die Eindrücke vor Ort auf sich wirken lassen.
Vier Wochen reichen dafür gar nicht aus. Wir werden bestimmt wieder kommen!