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Weihnachten/Silvester 2018/2019 in TARIFA
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  • Kitesurfen auf dem Etang
    de Leucate, Ile des
    Pêcheurs

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Tramontane à Ile des Pêcheurs Die Haupt-Windlieferanten heißen Tramontane (Nordwest - Nord) und Marin (Süd bis Ost).
Der Tramontane ist der verantwortlich für den sagenhaften Ruf von Leucate. Aus den kühlen Bergen kommend, sorgt er besonders im Frühling und Herbst oftmals für 8-10 bft bei blauen Himmel und etwas kühleren Temperaturen. Der Tramontane ist meist sehr launig, d.h. manchmal ist er nur ein paar Stunden am Tag vorhanden und dann auch sehr böig. An extremen Tagen fährt man völlig überpowert mit dem 4.2er --- eine Minute später liegt man im Wasser und nichts regt sich mehr --- eine Minute später sieht man den Wind wieder, als weiße Gischt über das Wasser kommen! Ist der Tramontane etwas kultivierter, so wird er auch gleichmäßiger. Wer gerne mit Race-Segeln fährt, also viel Twist im Rigg hat wird weniger Probleme haben.
Bei Tramontane funktioniert auch das Speedsurfen in La Franqui. Aber nicht vergessen: Afrika ist weit!
Enstehung des Tramis (Tramontana, Tramuntane):
Mit Tramontane werden Winde bezeichnet, die von jenseits der Gebirge kommen (=trans montana). An der Küste Languedocs, zwischen Montpellier und Perpignan kommen sie aus Nordwest bis Nord also in Nähe des Mistrals. Wie auch der Mistral sind die Tramontane-Winde böige, heftige und je nach Jahreszeit kalte Fallwinde mit Sturmstärke - und das bei schönen Wetter. Tramonate kündigt sich mit Wolken über den Corbières oder Cevennen an. Bei ihrem Weg über die Berge in tiefere Regionen Richtung See lösen sie sich durch die Erwärmung der hinabgeströmten Luft schnell wieder auf. Die typische Tramontane-Wetterlage ist ein Hoch über Spanien und ein Tief vom Atlantik kommend über Mittel-/Nordeuropa.

Cabane de pêcheur à l-Ile des Pêcheurs, Pic du Canigou Der Marin vom Meer ist deutlich beständiger und milder. Im Laufe des Tages schiebt der Marin in den südlicheren Teilen der Küste (St. Cyprien) oft Wolken ans Festland, die sich an den Bergen stauen. Gegen Nachmittag wird es dann selbst am Strand etwas ungemütlich und es kann später regnen. Das ist aber auch der Zeitpunkt um sich ans Spot-Hopping zu machen, denn die Surf-Bedingungen sind zwischen Leucate und der spanischen Grenze oft sehr unterschiedlich. Wenn es in St. Cyprien / Argeles regnet, kann es durchaus sein, das der Tramontane am Etang genug Vortrieb für das 3,5er liefert! Umgekehrt kann es bei 1-2 bft. in Leucate locker 5-6 bft. in Argelès (Thermik) haben, also nicht stur an einem Spot verweilen sondern ein wenig umher tingeln. Wenn es nicht klappt, kann man den Tag immer noch zum sightseeing nutzen.
Kommt der Marin auflandig so bringt er eine beachtliche Welle mit sich. Jedoch gibt es kaum Shorebreak, die Welle klatscht close-out auf den Strand (St. Cyprien). Weht der Marin sideshore, dann gibt es eine beachtliche Strömung. Von St. Cyprien bis Canet sind es da nur ein paar Wasserstarts. Da es aber außer denn Wellen keine weiteren Gefahren gibt, ist man nach ein, zwei Schlägen wieder zurück.