Mittelmeer zwischen Séte und Marseillan-PlageAußer dem Etang bietet sich auch noch das Mittelmeer zum surfen an. Im Oktober herrschen hier immer noch Badetemperaturen, was jedoch nicht Anfänger dazu verleiten sollte bei ablandigen Wind zu üben. Zwar fällt der feinsandige Strand nur langsam ab. Aber wenn der Wind ein wenig auffrischt ist man Ruck-Zuck weit draußen. Nach Auskunft eines deutschen Surf-Rentners, der jetzt am Etang lebt, gibt es nur ein paar gute Tage im Jahr an denen es sich lohnt auf dem Meer zu surfen. Meistens regiert der Tramontane oder der Mistral mit Wind aus dem Hinterland, d.h. am Meer ablandig. Dabei gibt es soviel Platz zum Parken, am Strand und auf dem Wasser. Entlang der Hauptstraße zwischen Séte und Adge kann man auf etwa 12 km bei gleichen Bedingungen surfen. Mittelmeer bei Cap d'Adge Bei gutem Tramontane / Mistral lohnt sich ein Abstecher nach Cap d'Adge. Dort trifft der Wind fast sideshore von rechts aufs Wasser. der Strand bildet eine große Bucht, wobei links die Hafenausfahrt und das Fort Brescou, eine ehemalige Gefängnisinsel, sind. Nach einigen hundert Metern hat man dann aber reichlich Platz. Bester Startplatz ist am Nautic-Center (Centre Nautic du Cap d'Adge). Dort gibt es auch einen Wetterbericht für die nächsten Tage.
Da das Wasser nur langsam tiefer wird, ist es ein ideales Revier zum üben. Bei Tramontane / Mistral entstehen nur kleine Windwellen. -> Webcam Cap d'Agde
Etang de Thau, Bassin de Thau In den Prospekten ist nur ein schmaler Streifen zwischen Etang und Mittelmeer erwähnt, dieser Streifen ist allerdings gut einen Kilometer breit und beherbergt eine Schnellstraße, ein Ferienzentrum und eine Eisenbahntrasse. Diese Eisenbahntrasse ist das größte Ärgernis. Zwar hört man nur leise die Züge aber leider führen die Schienen nur wenige Meter am Etang vorbei. Damit ist nahezu die ganze Südwest-Seite des Etangs unzugänglich. Lediglich bei Séte kommt man bei Trami in den Genuss von kleinen Windwellen. Die Austernfelder sind dagegen kein Problem. Der Etang ist groß genug damit für alle Platz ist. Will man einen langen Schlag quer über den Teich machen, so kann man auch zwischen, oder knapp an den Gestellen vorbeifahren. Im See wächst leider Seegras, welches im Spätsommer zur Plage wird: Grasfinne ist Pflicht! Im Oktober habe ich zwar nur geringe Mengen gesehen aber die haben ausgereicht damit ich alle 5 Minuten einen 'Strohballen' von der Racefinne entfernen musste. Mit der Wavefinne hatte ich das Problem nicht aber die kann ich schlecht mit dem 7,5er Segel fahren! Das Wasser ist sehr sauber und im Sommer recht warm. Etang bei Marseillan Am Nordwestufer des Etangs ist eine gute Stelle zum surfen. Direkt am See gibt es genügend Parkplätze in einer schmalen Sackgasse zwischen dem Beginn des Canal du Midi und der 'Hauptstraße' nach Marseillan. Bei Tramontane / Mistral kommt der Wind dort sideshore. Auf den ersten zehn Metern ist der Untergrund schlammig und nur wenige Zentimeter tief. Danach wird es langsam tiefer. Außer einigen kleinen Booten gibt es keine Gefahren. In Lee sollte man einige Netze und einen kleinen Leuchtturm im Auge behalten. Wenn man im Wasser liegt und dort einige Zeit ausruht, stellt man mit Schrecken fest wie schnell man abtreibt. Und mit Seegras an der Finne lässt es sich so schwer Höhe laufen. Ansonsten ein gepflegter Spot mit viel Ruhe. Dort trifft man auch einige Locals, wie z. b. den deutschen Rentner der sich dort niedergelassen hat und bei jeder stärkeren Böe im Neo auf dem Mountainbike 'mal schauen' kommt.
Fährt man im Ort rechts am Hafenbecken vorbei, ganz durch bis zur Segelschule, so findet man auch einige Surfbretter von einem Verleih. Etang bei Méze Fährt man in Méze links am Hafenbecken mit den Cafés und Restaurants vorbei, so erreicht man einen kleinen Parkplatz unter Bäumen. Ein paar Meter weiter ist ein kleiner Sandstrand, der für Familien ideal ist. Es gibt auch einen Dusche und ein Hafenbüro mit Windprognose. Bei Tramontane weht es hier ablandig, so dass die ersten Meter recht böig sind.
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