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Blåvand / Vejers PDF E-Mail
Geschrieben von: Guido   
Montag, den 16. März 2009 um 13:53 Uhr

Hyggelig!Blåvand liegt am westlichsten Punkt Dänemarks, dem Blåvandshuk. Diese 'Nase' in die Nordsee und die Fjord-ähnliche Ho-Bucht bieten für jede Windrichtung super Bedingungen zum Surfen. Der Ringkøbing Fjord ist nur 'ne knappe Stunde entfernt und auch Klitmøller ist als Tagestrip gut zu erreichen.
Dänemark ist touristisch perfekt erschlossen, in Blåvand wimmelt es nur so von Ferienhäuser und Touristen. Trotzdem gibt es am Strand kein Gedränge, schon gar nicht bei gutem Wind :-)) Nur im Ort ist es manchmal etwas nervig. Wem weniger Rummel lieber ist, der sollte sich ein Häuschen in Vejers suchen. Dort geht es bedeutend ruhiger zu. Die Häuser stehen verstreut in den Dünen und bieten eine ursprünglichere Atmosphäre als in Blåvand.
Zwischen Blåvand und Vejers liegt ein Übungsgelände der dänischen Armee. In der Hochsaison gibt es weniger Übungen. Eigentlich stört es nicht besonders, man gewöhnt sich daran. Wenn es interessiert der sollte dann auf den Leuchtturm gehen. Von dort sieht man gelegentlich den Schuss (Fernglas) und manchmal einen Einschlag in der Nordsee! Also dort nicht surfen ;-)

Vom Reiseveranstalter gibt's immer eine Wegbeschreibung. Mein Veranstalter empfahl direkt nach der Grenze die Autobahn zu verlassen. Wenn man sich Zeit nehmen will und viel Landschaft sehen möchte, dann ist dies auch meine Empfehlung. Jedoch kann es schon mal passieren, dass man 30 Minuten hinter einem alten LKW herfährt und nicht vorbei kommt.
Schneller geht es über die Autobahn. Von der Grenze die E45 weiter bis Kolding, dann immer nach Westen auf der E20.

Von Köln sind es ca. 750 km. Von Flensburg etwa 200 km.
Bis Klitmøller sind es von Blåvand aus etwa 220 km. Zum Ringkøbingfjord etwa 80 km.


Tipp von Niels:

...kleiner Tipp zum Trip nach Dänemark. Nach dem Elbtunnel nicht auf die A7, sondern auf die A23 Richtung Heide (und danach Richtung Tondern)...

Tipp:

Achtet auf Rabattaktionen an den Tankstellen (bis zu 20 Cent / Liter!!), denn meist sind diese auf einen Tag begrenzt! Oft findet sich in den Buchungsunterlagen auch ein Rabatt-Gutschein.
 



Blåvand

Vom Blåvandshuk aus erstreckt sich eine sehr große Sandbank in die Nordsee. D.h. bei Wind aus nördlichen Richtungen werden die Wellen erst einmal gezähmt und geordnet. Wave-Einsteiger haben somit eine faire Chance - die Wellen werden meist nicht größer als 1m.
Bei westlichen Winden sieht das anders aus, dann mogeln sich die Wellen an der Sandbank vorbei und prallen ungezügelt auf den Strand. Bei Starkwind wird es Wave-Rookies dann wahrscheinlich zu heftig werden, da der Abstand der Wellen nicht gerade zu Verschnaufpausen einlädt.

Blåvand, Herbstferien Bisher waren wir im  August und Oktober dort. Im August gab es 14 Tage Sonnenschein, blauer Himmel mit weißen Wolken und durchschnittlich jeden zweiten Tag guten Wind, also einfach geil! Bei Slalombedingungen war der Shorty manchmal noch zu warm.
Im Oktober ist es dann vorbei mit dem Shorty. Wenn der Bully nicht vorgeheizt ist, dann wird es nach einem Turn sehr unangenehm. Barfuss surfen geht zwar immer noch, ist aber nicht mehr so angenehm ;-)
In den Herbstferien hatten wir ein wenig Pech. Von zwei Wochen hat es acht Tage nur geregnet und das ohne Wind! Die restlichen Tage waren entweder schwach windig ( 6.8er Segel ) oder extrem, d.h. muntere 10 bft - nix geht mehr!


Blåvand   Blåvand 1998


 

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. August 2010 um 18:55 Uhr